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13.05.2009: von allen Seiten naß, aber es brennt doch

Zuerst einmal ein freudiges Ereignis:

Hallo Tanja, herzliche Glückwünsche zur Geburt eurer Tochter Hannah Marie. Alles Gute von uns (das sind wahrscheinlich die weitest-entfernten Glückwünsche, oder ?)

Nun zum gestrigen Tag:

wieder früh raus, 7.00 Uhr aufstehen (zu Eurer Erinnerung: bei Euch ist es da gerade mal 2Uhr Nachts !)
Frühstück. Heute gab es auf einmal wieder warme Nudeln etc. Haben sich zu viele beschwert?

Um 8:00 wurden wir dann mit einem klassischen Thai-Taxi (eine Pickup-Pritsche mit Sitzbank) abgeholt.

Als dann die Pritsche bei 3 weiteren Hotels keine zusätzlichen Gäste mehr zuließ (es waren inzwischen 8 Mann/Frau) ging es ab zum Hafen. Schuhe aus und ab auf den Seelenverkäufer, genannt "Aragon" und Ihrer Besatzung (den "SeeBee´s") Richtung Similian Islands (Ja, das ist genau die Insel, wo vor kurzem ein Turistenboot abgesoffen ist ;-)   )

Es war ziehmlich schwer, dorthin zu kommen, da eigentlich alle Reedereien die Fahrt momentan eingestellt haben (wegen Monsunzeit, seht ihr auch auf den Bildern).

Nach knappen drei Stunden sind wir angekommen. Dann ab ins Wasser und erster Schnorchelgang. Gab echt viel zu sehen.

riesige Muränen, Seeschlangen (ja, das sind diese extrem giftigen !), Schildkröten, viele Fische, die man sonst nur von Fotos kennt.

Die Fotos bieten Euch bestimmt das eine oder andere Suchbild.

Nach einer Stunde war dann der erste Schnorchelgang beendet und es gab Mittagessen

(@Pascal: nichts besonders, aber gut )

Dann der zweite Schnorcheltrip.

Hier gabs mal wieder was besonderes: Wer von Euch kann schon sagen, dass er einmal an einer einsamen, unbewohnten Insel in einem kräftigen, warmen Monsunregen geschwommen ist, 3h wegvon jeder Zivilisation ?

War schon Klasse. Nach ca. 45min hatte Heidrun genug und lies sich vom Zodiac aus dem Wasser holen. Mit Ihr fast alle anderen Schnorchler. Nur ich, ein anderer Gast und der Guide blieben im Wasser. Nun bin ich wohl einer Seeschwalbe in Ihrem Nest zu nahe gekommen. Als ich mich umdrehe sehe ich das Vieh in vollem Flug auf mich herabstürzen. Ich konnte gerade noch den Kopf unter Wasser tauchen, sonst hätte mir das Vieh bestimmt einen Scheitel gezogen. Gut, dass Heidrun schon aus dem Wasser war. Bei Ihrem Glück hätte Sie es bestimmt erwischt!

Nichts desto trotz hat es uns Beide trotzdem erwischt: Sonnenbrand (obwohl es die ganze Zeit regnerisch war). Dadurch wurde es dann eine ganz schön heisse Nacht.

Morgen bedeutet dies: Ruhe und Wunden lecken ! ;-}

zum kulinarischen Teil:

Gestern Abend hatten wir dann tierisch Kohldampf (und es war dazu noch erstaunlich kühl !). Auf den Mofos war sogar Tau.
Also sind wir nur zu einem alten Muttchen in die Ortschaft gefahren. Die letzten Tage war da immer was los, gestern waren wir komischerweise allein. Aber der Fisch sah absolut frisch aus, warum dann nicht ?

Also rein. Die Alte hatte durchaus eine (liebenswerte) Macke, war aber sehr freundlich und hat sich tierisch über Kundschaft gefreut. Sie war nur unheimlich enttäuscht, dass wir keine Lobster wollten (ist Ihre Spezialität). Aber wir wollten zwei Red Snapper. Sie ging mit mir aussuchen, Heidruns Bestellung mit Garlic und Pepper wurde gelassen hingenommen. Dazu Pommes (immer diese Farang`s).Als ich dann sagte: meinen bitte als Thai-Curry, haben die Augen geleuchtet. Strahlende Frage "Spicy ?", Ja und das wars dann auch. Als Vorspeise empfahl sie uns ein Tahi-Frühlingsrolle. Gesagt, bestellt. Und dann gings los: Die Frühlingsrollen waren zwei gestapelte Teller voll. Lecker, aber an sich schon eine volle Mahlzeit. Dann zwei riesige Red Snapper in Lecker Sauce.  Dann gings weiter: Sie konnte noch nicht ganz verwinden, dass wir ihre Lobster nicht wollten. Also kam Sie mit einem großen Teil eines Lobsterschwanzes (kostet mit Sicherheit schon 400Bath). Wir müssen probieren. Also den auch noch weggepackt. Dannach kam Sie mit Mangosteen an. Seien aus dem eigenen Garten, sollen wir unbedingt probieren. So vollgefressen war ich noch nie in Thailand. Boh war mir schlecht....

Gegenmaßnahmen einleiten: Ab ins Hofbräuhaus. Zwei Weizen, zwei Dunkle Doppelbock und vor allem  zwei doppelte Wiliams. Das Überleben war gerettet. Zum Abschluß gab es noch einen doppelten Obstler aufs Haus. Damit lies sich dann trotz Sonnenbrand und vollem Bauch gut schlafen.

Eure Thailänder

1-30 | 31-60 | 61-85

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