Heute waren wir, wie angekuendigt, beim Sea-Kajak.

Um es sich ganz einfach vorzustellen:

Man faehrt mit eine Boot aufs offene Meer. Dort tauchen mehrere Dutzend kleine Inseln auf.
Aber nicht so wie man sich das in der Suedsee vorstellt: keine flachen Straende mit Kokospalmen etc.
Nein, es geht schlicht und einfach z.T mehrere hundert Meter einfach senkrecht nach oben.
Nichts fuer Hobby-Robinson Crusos: Der Dschungel waechst fast senkrecht.

Dann steigt man in ein wackeliges Schlauchboot und sucht sich ein Loch im Fels
(Dies macht Gott sei Dank der Guide, der auch paddelt. Glueck gehabt !).
Dann heisst es sich flach hinlegen und den Bauch einziehen, damit man nicht an der Hoehlendecke streift. Nach 4 bis 180m ist man im inneren des Hongs (=Zimmer). Dort zeigt sich dann ein einmaliges Schauspiel:
Mangrovensumpf, berandet mit senkrechtem Dschungel. Es hat sich eine Mikro-Faune und Flora herausgebildet mit endemischen Arten.
Auf einem Baum windet sich eine 1,5m Lange Schlange (Guide behauptet ungiftig :??:)

Im naechsten Hong springen wilde Affen aufs Nachbarboot (gut das das nicht bei uns war, der hat ganz nette Beisserchen und wollte die auch nutzen). Weiter hatte es viele Schlammspringer, junge Garnelen und Fische, Fledermaeuse, Voegel und allerlei Krebsgetier. Das ist uebrigens auch die Nahrung der Affen.

Dann gabs noch ein Abendessen bei Sonnenuntergang auf dem Boot.

Nun sind wir wieder im Zimmer, ziehmlich platt und nehmen nun unseren Abendtruck (Leider kein Paulaner vom Fass).

Bis bald:wave: