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08.05.2010 Stasi und die Flucht vor Eyjafjallajökull:

Der Tag ging gut los.

Heidrun konnte natürlich mal wieder nicht richtig schlafen. Um 5Uhr fing Sie an, zu rumoren.

Um 6Uhr traute Sie sich dann, Ihren Rechner hoch zu fahren. Ergebnis war schlichtweg Panik:

Unser Flug war von der Abflugliste verschwunden. Einfach weg !

"Nur die Ruhe ! Der kommt schon wieder"

Und er kam auch wieder, allerdings mit 2,5h Verspätung. Nach zwei Telefonaten mit Frankfurt war klar:

Welcher Depp ist den auf die Idee gekommen, um 6  Uhr aufzustehen ? 9Uhr hätte auch lange gereicht.

So um 8:30 Uhr sind wir dann gemütlich los gefahren.

Oben angekommen, alles ging glatt, war der Flug wirklich zu spät ;-)

Doch dann wurde er relativ früh ausgerufen, was aber nicht bedeutet, das es auch los ging. Die wollten nur alle Passagiere zusammen haben.

Dann begann eine etwas in die Jahre gekommene Saftschubse, wie ein Geier um uns zu kreisen.

Sie suchte alle Passagiere mit einem größeren Handgepäck und dann ab zum Wiegen ! Die Meisten bekamen  einen blöden Anschiß und mussten umpacken. ("Die Maschine ist voll, da sind schwere Handgepäckstücke gefährlich !" ???? Nur bei vollen Maschinen ? ) Wir hatten alle Hände voll damit zu tun, unsere Handgepäcke aus der Schußlinie zu halten. Aber wir sind halt einfach gut...

Die Alte war bestimmt vor zwanzig Jahren im Ostteil unseres Landes beim Staat beschäftigt .......

Condor, den Service gönn ich mir !

Dann endlich in der Sardinenbüchse, ....äh ich meine modernes Flugzeug.

Knalleng, Einheitsmampf, wenig Getränkeservice (die Karawane von Passagieren in der Selbstbedienung riss nicht ab), nur einige Monitore im Mittelgang und nur Frauenversteherfilme.

Mich würde es wirklich nicht wundern, wenn die bald Bankrott sind. Bei dem Luxus.

Da sind die Asiaten schon in einer anderen Klasse ! 

Dann begann unsere wilde Flucht vor dem Vulkan.

Insgesamt flogen wir über 1500 km Umwege, um immer wieder der Aschewolke auszuweichen. Unsere Flugroute sah aus, wie die Spur eines Haken schlagenden Hasen.

Endlich, kurz vor 22Uhr (Ortszeit, +7h für MESZ) waren wir im Hotel.

Panik: Essen gibts nur bis 22Uhr ! Wir haben nicht mal mehr auf unsere Koffer gewartet !

Nun kommt der Teil für Pascal:

Nach einem Gruß aus der Küche, nahmen wir unseren Shrimpscoctail zu uns. Dann entschied ich mich für ein Filet-Steak (natürlich roja = blutig) und Heidrun für Thunfisch. Nachtisch nahmen wir an der Bar: 2 Long Island Ice Tea, Tee,Bailys, Tequilla, ... und ab ins Bett.